17.12.2019

TapVis – Tapping and Visualisation

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Vielleicht hast du schon einmal etwas von EFT oder Klopfen gehört.

Fragst Du Dich eventuell bei diesem ersten Satz: „Was ist das denn wieder für ein Hokus-Pokus? Kann man Probleme wirklich einfach so wegklopfen?“

Zugegeben, es klingt im ersten Moment vielleicht ober-esoterisch. Und es sieht tatsächlich lustig (oder merkwürdig?) aus, wenn man es anwendet. Aber es wirkt! Und es basiert auf dem uralten Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin:

In unserem Körper verlaufen Energiebahnen, auch Meridiane genannt. Bist du körperlich und seelisch in Balance, fließt die Energie in deinem Körper gleichmäßig und ungehindert. Unbearbeitete Konflikte, wiederkehrende negative Gedanken und Gefühle oder belastende Erlebnisse führen zu Blockaden in deinem Energiesystem. Aus diesen Blockaden können sich seelische bzw. körperliche Beschwerden, Suchtprobleme oder andere selbstschädigende Verhaltensweisen entwickeln. Warum? Weil Du im „Negativzustand“ Stresshormone ausschüttest, die wiederum bestimmte Organe beeinflussen. Auf Dauer führt das, salopp gesagt, zu „einem Kurzschluss in der Leitung“. Das Klopfen oder Tapping hilft, diesen „Kurzschluss“ zu reparieren.

Wie?

Indem du das Problem benennst und dabei bestimmte Energiepunkte leicht beklopfst, lösen sich Blockaden. Du erkennst Ursachen und neue Lösungswege. Meist bessern sich körperliche Symptome in kürzester Zeit. Ich selbst bin meinen Heuschnupfen und die damit verbundenen Kreuzallergien in einem Selbstversuch innerhalb von 10 Minuten losgeworden!

Innere Bilder sind beim Aufdecken unserer unbewussten Anteile sehr hilfreich. Deshalb habe ich Visualisierung mit EFT kombiniert. Daraus wurde dann TapVis. Sobald Du Gefühle in Bilder übersetzt, hast du die Möglichkeit, sie spielerisch zu verändern. Du kannst – wie in einem Film – neue Realitäten schaffen, die für dein Gehirn glaubhaft sind. Wenn Du negative Gefühle in positive verwandelst, ändern sich biochemische Prozesse in deinem Körper, Hirnzellen verknüpfen sich neu.

Erst in jüngster Zeit hat die Wissenschaft herausgefunden, dass es nicht einfach Glücksache ist, mit welchem Erbgut wir geboren wurden, sondern dass unsere Lebensweise, aber vor allem unsere (ständig wiederkehrenden) Gedanken unsere Gene beeinflussen und sie massiv verändern können.

Gedanken lösen Gefühle aus. Gefühle triggern Vorgänge in unseren Körperzellen, im Hormonsystem und eben auch in unserem genetischen System. Wenn Du lernst, stressauslösende Gedanken zu erkennen und zu verwandeln, kann die Energie in Deinem Körper wieder frei fließen. Deine Herzfrequenz sowie deine Gehirnwellen verhalten sich harmonischer und gleichmäßiger. All das führt zu spürbaren Verbesserungen auf psychischer wie auf physischer Ebene.

Und das Beste am Tapping ist, dass Du es lernen und bei Dir selbst anwenden kannst! Du kannst es im Einzelsetting, während einer Therapiestunde, lernen oder in einer Gruppe mit anderen zusammen anwenden. Die Gruppenarbeit ist sehr effektiv, denn hier profitiert jeder von jedem – egal wie unterschiedlich die Themen der Teilnehmer auch sind.

Ab Februar 2020 wird es wieder regelmäßig Gruppenabende in Altona geben. Die genauen Termine findest Du demnächst hier auf FB und auf meiner Website.

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